Logo
News - Technisch
07.05.2009
NZD/JPY, Forex-Gewinner am Abend
forexcheck.de

www.forexcheck.de

Frankfurt a. M. (forexcheck.de) - Der Neuseeländische Dollar ist gegenüber dem Japanischen Yen (NZD/JPY) am heutigen Abend der Tagesgewinner.

Das Währungspaar notiert aktuell bei 58,8400 und damit 2,38 % fester als noch am letzten Handelstag.

Auf den weiteren Plätzen der prozentual stärkeren Devisenpaare befinden sich die Schwedische Krone gegen den Japanischen Yen (SEK/JPY), der Neuseeländische Dollar gegen den Südafrikanischen Rand (NZD/ZAR) sowie der Polnische Zloty gegen den Japanischen Yen (PLN/JPY).

Die Gewinne betragen bei den oben aufgeführten Paaren derzeit: 2,31 %, 2,29 % und 2,28 %.

Am heutigen Morgen wurden schon die Zahlen zur japanischen Geldmenge für April 2009 durch die Bank of Japan (BoJ) veröffentlicht.

Die japanische Geldmenge ist im April saisonbereinigt um 8,2 % gestiegen nach 6,9 % im Vormonat.

Um 12:00 Uhr kam die Veröffentlichung der Zahlen zum deutschen Auftragseingang in der Industrie für März 2009.

Der Auftragseingang ist im März in Deutschland auf Monatssicht saison- und preibereinigt um 3,3 % gegenüber Vormonat gestiegen. Erwartet wurde hingegen eine Veröffentlichung in Höhe von 0,0 %. Im Vormonat war der Auftragseingang revidiert um 3,1 % gefallen.

Anschließend wurde um 13:00 Uhr mit der Bekanntgabe des Sitzungsergebnisses des geldpolitischen Rates der Bank of England (BoE) gerechnet.

Die Bank of England hat den Leitzins unverändert bei 0,5 % belassen. Damit war im Vorfeld mehrheitlich gerechnet worden.

Um 13:45 Uhr waren die Augen nach Frankfurt gerichtet, als die Bekanntgabe des Sitzungsergebnisses des geldpolitischen Rates der Europäischen Zentralbank (EZB) statt fand.

Die Europäische Zentralbank hat die Zinsen um 25 Basispunkte auf jetzt 1,00 % gesenkt. Damit war im Vorfeld bereits gerechnet worden. Damit liegt der Leitzins so niedrig wie noch nie seit Gründung der europäischen Währungsunion im Jahr 1999.

Um 14:30 Uhr kamen sehr viele Zahlen und wichtige Daten:

So z. B. die fand die Pressekonferenz der Europäischen Zentralbank (EZB) zum Ergebnis der Ratssitzung statt.
Es wurden die Zahlen zu den US-amerikanischen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe ("Initial Jobless Claims") für die Vorwoche sowie die vorläufigen Zahlen zur US-amerikanischen Produktivität der Arbeit ("Productivity") für das erste Quartal 2009 veröffentlicht.

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in den USA auf 601.000 gefallen. Erwartet wurden 635.000 neue Anträge nach zuvor 635.000 (revidiert von 631.000). Bei der Produktivität wir mit einem Anstieg im Bereich 0,9 % nach -0,4 % im Vorquartal gerechnet.

Die US-amerikanische Arbeitsproduktivität (im Nonfarm Business) ist im ersten Quartal saisonbereinigt und annualisiert um 0,8 % gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg im Bereich von 0,9 % nach -0,6 % im Vorquartal (revidiert von -0,4 %).

Um 16:30 Uhr fand die Veröffentlichung des wöchentlichen Erdgasberichts der Energy Information Administration (EIA) zur US Lagerhaltung statt.

Die US-amerikanischen Erdgasvorräte ("Nat Gas Inventories") sind in der letzten Woche um 95 Bcf auf 1.918 Bcf zurückgegangen gestiegen. In der vorangegangenen Woche waren die Bestände in den USA um 82 Bcf geklettert, im Vorjahr hatten sie bei 1.427 Bcf gelegen.
Den Abschluß des zahlenmäßig ereignisreichen Tages bildet um 21:00 Uhr die Veröffentlichung der Zahlen zu den US-amerikanischen Verbraucherkrediten ("Consumer Credit") für März 2009.

Erwartet wird ein Rückgang um 3,3 bis 4,0 Mrd. US-Dollar nachdem zuvor ein Minus in Höhe von 7,48 Mrd. US-Dollar zu verzeichnen gewesen war.

Eine Übersicht zu den aktuellen Terminen und Wirtschaftsdaten finden Sie im Termin-Topic.
(07.05.2009/fx/n/t)


© 1998 - 2022, forexcheck.de