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Australischer Dollar: Freundlichere Aussichten


06.12.2023
Helaba

Frankfurt a. M. (www.forexcheck.de) - Gesunkene Rohstoffpreise und eine etwas zögerliche Notenbank haben den Australischen Dollar geschwächt, so die Analysten der Helaba.

2024 dürften sich diese Faktoren dagegen drehen und der "Aussie" leicht aufwerten.


Der Australische Dollar habe 2023 zu den Verlierern gezählt. Gegenüber dem Euro habe er gut 4% nachgegeben, gegenüber dem US-Dollar etwas weniger - in den letzten Wochen habe der "Aussie" gegenüber letzterem aufwerten können. Belastend gewesen seien die tendenziell rückläufigen Rohstoffpreise, die die Exporterlöse aus den Bodenschätzen verringert hätten. Das habe die Geldpolitik nicht wettmachen können. Die Reserve Bank of Australia (RBA) habe zwar ihren Leitzins auf mittlerweile 4,35% angehoben. Dieser liege aber noch immer unter den Niveaus von Federal Reserve und sogar der EZB. Wenigstens würden die länger laufenden Staatsanleihen der einstigen "Hochzinswährung" wieder etwas höher als Treasuries und Bunds rentieren, wenngleich die Renditevorteile früher wesentlich ausgeprägter gewesen seien.

Das Wirtschaftswachstum habe sich 2023 in Australien auf 2% zum Vorjahr verlangsamt. Einerseits hätten zunächst fallende Realeinkommen und neben gesunkenen Exporten die höheren Zinsen belastet. Andererseits stütze u.a. die starke Zuwanderung sowie höhere Investitionen jenseits der Bergbaus. Wieder etwas steigende Häuserpreise würden andeuten, dass sich die Folgen der geldpolitischen Straffung in Grenzen halten würden. Dank einer nachlassenden Inflation (Oktober: 4,9%) sollten sich die Realeinkommen verbessern. Ein leicht anziehendes Wachstum des wichtigsten Handelspartners China dürfte 2024 ebenso positive Impulse geben, zumal die Handelsstreitigkeiten beendet worden seien - China importiere wieder Kohle aus Australien. Im Jahresverlauf werde die Konjunkturdynamik wohl zulegen.

Die australische Notenbank werde angesichts der rückläufigen Teuerung voraussichtlich keine Zinserhöhungen mehr vornehmen. Die Wachstumsperspektiven sollten die RBA jedoch noch länger von Zinssenkungen abhalten. Da FED und EZB vermutlich früher die Kehrtwende einlegen würden, könnten sich die Zinsdifferenzen leicht zu Gunsten des Aussie bewegen. Sofern zudem die wichtigen Rohstoffnotierungen dank freundlicherer China-Daten steigen würden, bestehe Aufwertungspotenzial. Der Australische Dollar dürfte 2024 gegenüber dem US-Dollar auf 0,70 klettern und der Euro-Aussie-Kurs auf 1,57 sinken. (06.12.2023/fx/a/t)



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