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EUR/PLN: Kurzfristiges Aufwertungspotenzial ist begrenzt


20.09.2021
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.forexcheck.de) - Die Volatilität des Polnischen Zloty (PLN) der letzten Wochen ist vor allem auf Zinsspekulationen zurückzuführen, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).

Eine erneute deutliche positive Überraschung beim Verbraucherpreisindex für August (5,4% p.a.) habe die Spekulationen über eine Zinserhöhung im November verstärkt (dieser sei von den Mitgliedern des geldpolitischen Rats MPC als der wahrscheinlichste Zeitpunkt für eine Änderung der Zinspolitik genannt worden). EUR/PLN sei in Richtung der Unterstützung bei 4,50 gefallen, was zusätzlich durch einen Anstieg von EUR/USD getrieben worden sei. Die Bewegung habe jedoch bereits über diesem Niveau gestoppt. In den letzten Tagen sei es zu einem Rückgang über 4,55 EUR/PLN gekommen. Ausschlaggebend hierfür seien erneut Signale der Zentralbank gewesen, dass die Inflation durch externe Faktoren verursacht werde, während die Pandemierisiken bestehen bleiben würden, und somit die Erwartungen für eine Anhebung in diesem Jahr erneut gedämpft habe. Damit bleibe der Zloty durch die dovishe Politik der Notenbank geschwächt.

Eine Anhebung im November ist jedoch nach wie vor nicht auszuschließen, zumal wir bis dahin ein klareres Bild haben sollten, wie sich die Delta-Welle auf die Hospitalisierungen ausgewirkt hat und ob erneut restriktive Maßnahmen ergriffen wurden, so die Analysten der RBI. Wahrscheinlich würden auch die Inflationsprognosen der NBP erneut nach oben korrigiert werden. Auf der dovishen Seite werde die Notenbank höchstwahrscheinlich immer noch auf einen Rückgang der Inflation im nächsten Jahr hinweisen. Dies werde auch in der Eurozone erwartet. Der geldpolitische Rat der polnischen Notenbank folge der EZB deutlich enger als seine regionalen Peers in Ungarn und Tschechien.

Vor diesem Hintergrund und angesichts der Formulierung des Gouverneurs bleibe die Basisprognose der Analysten der RBI bestehen, dass die Leitzinsen erst Anfang 2022 angehoben würden, was die Aufwertung des PLN in diesem Jahr weiterhin begrenzen sollte. Die Analysten der RBI würden daher auch an ihrer Prognose von 4,45 EUR/PLN für Jahresende festhalten, es bestünden jedoch Aufwärtsrisiken. Im Jahr 2022 würden die Analysten der RBI eine deutlichere Aufwertung erwarten. Darüber hinaus seien sie der Ansicht, dass der Zinserhöhungspfad umso aggressiver ausfallen werde, je mehr sich die erste Zinserhöhung verzögere, was einen stärkeren Rückgang bei EUR/PLN implizieren könnte. (Ausgabe vom 17.09.2021) (20.09.2021/fx/a/t)

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