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EUR/JPY: Hier hilft vor allem der unterschiedliche Inflationsausblick


16.04.2021
DekaBank

Frankfurt (www.forexcheck.de) - Der Euro hat gegenüber dem Japanischen Yen in den vergangenen Wochen leicht aufgewertet, berichten die Analysten der DekaBank.

Der EUR/JPY-Wechselkurs sei seit Anfang März von 128 EUR/JPY auf 130 EUR/JPY angestiegen. Bereits am 11. März habe er erstmals seit November 2018 über der Marke von 130 EUR/JPY gelegen. Dem Euro helfe gegenüber dem Japanischen Yen vor allem der unterschiedliche Inflationsausblick. Denn auch wenn es konjunkturelle Rückschläge durch die Corona-Entwicklung gebe, so sei doch zu erwarten, dass sowohl Euroland als auch Japan in diesem Jahr mit einer erhöhten Wachstumsdynamik aus der Krise herauskämen. Allerdings dürfte dies in Japan ohne Inflation und in Euroland mit Inflation erfolgen. Für den Euroraum sei in diesem Jahr mit einer Inflationsrate von 1,5% zu rechnen. Hingegen in Japan sei die Hoffnung, nicht wieder in ein deflationäres Umfeld zu gelangen. Die jüngste EWU-Inflationsrate von 1,3% im März unterstreiche die Reflationierung und habe dem Euro gegenüber dem Japanischen Yen Auftrieb gegeben.

EUR/JPY leicht überkauft? Zumindest habe sich 130,70 als ein Widerstandslevel herausgestellt, welches es in höhere Regionen (132;00- 133,00) für den Euro zu knacken gelte. Sollte dieses nicht gelingen, so sei mit einem ersten Rücksetzer für den Euro in Richtung 128,65 zu rechnen.

Der Ausblick für die japanische Währung sei trübe. Eine nachhaltige Aufhellung der Wachstumsperspektiven sei nach wie vor nicht in Sicht. Tiefgreifende Strukturreformen, den zentralen Bereich der "Abenomics", habe Abe in seiner Amtszeit nicht durchgeführt. Die "Suganomics" seines Nachfolgers Yoshihide Suga dürften eine Perfektion an Kontinuität darstellen. Die Notenbank sei mit ihrer expansiven Geldpolitik ein wesentlicher Anker der Volkswirtschaft. Je länger die Strukturreformen und die Schuldenkonsolidierung hinausgeschoben würden, desto größer werde die Abhängigkeit von der lockeren Geldpolitik und desto schwerer werde der Ausstieg aus diesem monetären Umfeld. Für eine nachhaltige Gesundung der Volkswirtschaft sei - neben Strukturreformen - eine Normalisierung der Geldpolitik unerlässlich. (Ausgabe 04 vom April 2021) (16.04.2021/fx/a/t)

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