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US-Dollar nach der Wahl unter Druck


06.11.2020
Postbank Research

Bonn (www.forexcheck.de) - Viele Marktbeobachter hatten für den Fall einer "blauen Welle", also einer Mehrheit der US-Demokraten im Senat und Repräsentantenhaus unter einem Präsidenten Joe Biden, mit einem schwächeren Kurs des US-Dollar gerechnet, so die Analysten von Postbank Research.

Nun habe es Stand gestern Nachmittag so ausgesehen, als würden die US-Republikaner die Mehrheit im US-Senat knapp verteidigen können. Dennoch sei der US-Dollar insbesondere gegen den Japanischen Yen, aber auch gegen den Euro unter Druck geraten. Zur Erklärung würden zum einen die stark unter Druck geratenen Renditen langlaufender US-Staatsanleihen dienen. Zehnjährige US-Treasuries hätten gestern Vormittag bei 0,74 Prozent rentiert und somit circa 22 Basispunkte niedriger als zu Beginn der Wahlnacht. Während der Renditevorsprung der US-Anleihen geschrumpft sei, habe der Optimismus der Aktieninvestoren zugenommen. Rund um den Globus sei es für Aktien aufwärts gegangen, weshalb die Nachfrage nach dem "sicheren Währungshafen" US-Dollar gesunken sei.

In diesem Umfeld hätten Konjunkturdaten nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Der Auftragseingang der deutschen Industrie habe sich im September etwas schwächer als prognostiziert entwickelt. Die Bestellungen seien gegenüber dem Vormonat lediglich um 0,5 Prozent gestiegen, erwartet worden seien 1,5 Prozent. Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung habe unterdessen leicht abgenommen. Im Vergleich zur Vorwoche sei die Zahl der Anträge um 7.000 auf 751.000 gefallen.

Der Euro sei gegen den Greenback schon gestern Vormittag zurück über die Marke von 1,18 USD geklettert. (06.11.2020/fx/a/t)

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