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Was treibt den Japanischen Yen?


13.10.2020
Postbank Research

Frankfurt a. M. (www.forexcheck.de) - Sowohl gegenüber dem Euro als auch gegenüber dem US-Dollar befindet sich der Japanische Yen seit August weitestgehend in einer Seitwärtsbewegung, so die Analysten von Postbank Research.

Dabei habe nicht nur die Korrelation mit üblichen Treibern wie der Entwicklung von Aktienmärkten und Renditen stark nachgelassen, wobei sich der USD/JPY aber zunächst noch überwiegend im Einklang mit dem handelsgewichteten US-Dollar bewegt habe. Zuletzt sei allerdings auch die Korrelation zwischen Yen und Greenback zurückgegangen. Zudem habe der Wechselkurs des US-Dollar zum Yen, verglichen mit anderen G10-Währungen, die geringste Volatilität aufgewiesen. Zwar sei der Yen generell eine Währung mit relativ geringen Wechselkursschwankungen - doch auch wenn man die vergangenen fünf Jahre betrachte, liege die aktuell realisierte Volatilität nur im 20. Perzentil. Für andere G10-Länder liege sie hingegen um das 50. Perzentil. Nach Analysen der Deutschen Bank handle der Yen aktuell allerdings zehn Prozent unter seinem fairen Wert. Dabei könnte das Verhalten japanischer Privatanleger eine Aufwertung des Yen bisher verhindert haben, denn diese würden dazu tendieren, eine Aufwertung des Yen zum Ankauf von US-Dollar zu nutzen.

Auch die Ankäufe ausländischer Anleihen durch Japans staatlichen Pensionsfonds (engl. kurz GPIF) dürften den Yen zuletzt geschwächt haben. Allerdings würden die wöchentlichen Daten eine Verringerung der Anleihekäufe im September zeigen, was darauf hindeute, dass die gewünschten Anteile ausländischer Anleihen im Portfolio des GPIF bald erreicht sein könnten. Sollten nun auch die Marktteilnehmer die Attraktivität des Yen erkennen, könnte dieser wieder nachhaltig an Stärke gewinnen. (13.10.2020/fx/a/t)

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