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EUR/CHF: Schweizer Franken bleibt als sicherer Hafen gefragt


15.10.2019
DekaBank

Frankfurt (www.forexcheck.de) - Der Schweizer Franken bleibt angesichts des Handelsstreits sowie des Countdowns vor der Brexit-Frist am 31. Oktober als sicherer Hafen gefragt, so die Analysten der DekaBank.

Ein Aufschub der Brexit-Frist mit anschließenden Neuwahlen im Vereinigten Königreich berge ein hohes Risiko eines No-Deal-Brexits. Dies würde den Franken weiter stärken. Mit einem überraschenden Brexit-Deal allerdings dürfte der EUR/CHF-Kurs deutlich ansteigen. Auf das expansive Maßnahmenpaket der EZB vom September habe die SNB nicht mit einer Zinssenkung reagiert. Eine solche würde aus Sicht der Analysten der DekaBank erst notwendig, wenn die SNB die inoffizielle Untergrenze von etwa 1,08 EUR/CHF durch Devisenkäufe nicht nachhaltig halten könnte.

Charttechnik: EUR/CHF zeige sich derzeit um 1,1000 erholt. Schlusskurse oberhalb von 1,1040 sollte die Chancen für den Euro (1,1180) weiter erhöhen. Oberhalb von 1,1180 warte die alte Seitwärtsrange (1,1500 bis 1,1180) und dürfte den Euro in ruhigeres Fahrwasser bringen. Sollte ein nachhaltiger Anstieg über die 1,1040/50 Marke nicht gelingen, bestehe die Gefahr eines erneuten Rücksetzers (1,0800).

Perspektiven: Der Schweizer Franken bleibe überwertet. Nachdem 2018 das gute wirtschaftliche Umfeld die Suche nach Sicherheit und damit die Nachfrage nach der Schweizer Währung über weite Strecken begrenzt habe und der EUR/CHF-Kurs infolgedessen sogar bis auf knapp 1,20 angestiegen sei, würden nun zunehmende geopolitische Risiken und eine schwächere globale Wachstumsdynamik die Risikowahrnehmung erhöhen. Mit ihrer politischen Neutralität und der soliden Wirtschaft sei die Schweiz als sicherer Hafen wieder stärker gefragt. Die erneuten Lockerungsmaßnahmen der EZB (Senkungen des Einlagensatzes auf -0,50%, Wiederaufnahme der Wertpapierkäufe), die mit schwachen Konjunkturdaten und niedrigen Inflationserwartungen in Euroland zusammenhängen würden, würden die Abwertung des Franken zusätzlich erschweren. Die SNB dürfte noch lange an ihrer Negativzinspolitik und Devisenkäufen gegen die Franken-Aufwertung festhalten. Langfristig würden die Analysten der DekaBank mit einer langsamen und volatilen Franken-Abwertung unter der Annahme rechnen, dass sich die geopolitischen Risiken nicht allzu sehr verschärfen und dass Eurolands moderates Wachstum anhalte. (15.10.2019/fx/a/t)

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