Indizes
vom 14.12.19, 23:23
Kurs
Vortag
+/- abs.
%   
DAX 13.283
13.222
+61,08
+0,46 %
MDAX 27.773
27.512
+260,99
+0,95 %
TecDAX 3.049
3.040
+9,34
+0,31 %
SDAX 12.452
12.334
+118,08
+0,96 %
X-DAX 13.301
13.255
+45,65
+0,34 %


Suche
 
 erweitert  
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Optionen & Futures
 Optionsscheine
 Währungen
 Zertifikate
nach Artikeln
 alle Artikel
 nur Analysen
 nur News
 als Quelle

Newsletter
 
mehr
 Aktien   
 Derivate   
 Fonds   
 Forex   
 Optionsscheine   
 Rohstoffe   
 Zertifikate   

Trading-Depot Login
 
Passwort vergessen?
oder Neuanmeldung


 
 

EUR/USD: Schwache europäische Wirtschaftsdaten bringen Euro unter Druck


13.08.2019
DekaBank

Frankfurt a. M. (www.forexcheck.de) - Der Euro hat seit Anfang Juli leicht abgewertet, so die Analysten der DekaBank.

Der EUR/USD-Wechselkurs sei mit 1,13 gestartet und habe am 7. August bei 1,12 gelegen. Zwischenzeitlich sei der Euro gegenüber dem US-Dollar erstmals seit Mai 2017 wieder unter die Marke von 1,11 EUR/USD gefallen. Schwache europäische Wirtschaftsdaten hätten den Euro unter Druck gebracht. Die Wachstumsdynamik in Euroland habe sich im zweiten Quartal 2019 im Vergleich zum ersten Quartal halbiert, und in Deutschland gebe es sogar starke Signale für eine Rezession. Dass der Euro dies gegenüber dem US-Dollar so glimpflich habe wegstecken können, habe an der US-Geldpolitik gelegen. Die US-Notenbank habe im Juli ihr Leitzinsband um 25 Basispunkte auf 2,00% bis 2,25% gesenkt. Die Analysten der DekaBank würden nun mit zwei weiteren Leitzinssenkungen durch die US-Notenbank im September und Oktober um jeweils 25 Basispunkte rechnen.

EUR/USD habe nach einem Bruch der 1,11er Marke einen kurzen Rücksetzen auf 1,1027 verkraftet und sich wieder um 1,1200 eingependelt. Die interessanten Eckpunkte seien aktuell 1,1285 und 1,1100. Solange die Unterstützung bei 1,1100 halte, werde die Phase einer Bodenbildung für den Euro nicht ausgeschlossen. In diesem Fall werde eine mittelfristige Erholung in Richtung 1,1415 bis 1,1575 leicht favorisiert.

2018 sei ein schwieriges Jahr für den Euro gewesen. Aber mit einer Konsolidierung sei zu rechnen. Euroland wachse und der europäische Arbeitsmarkt befinde sich im Bereich der Vollbeschäftigung. Darüber hinaus sei eine nachhaltige, wenngleich langsame Reflationierung im Gange. Eine ausgesprochene Euro-Stärke sei jedoch nicht zu erwarten, da die Geldpolitik weiter stark expansiv bleiben werde. Mittlerweile stütze die US-Geldpolitik den Euro gegenüber dem US-Dollar. Denn die FED habe den Zinserhöhungskurs nicht nur gestoppt, sondern auch bereits im Juli eine Zinssenkung vorgenommen, und sie dürfte weitere Zinssenkungen folgen lassen. Durch die anhaltend lockere Geldpolitik der EZB werde sich der hohe US-Zinsvorteil an den Kapitalmärken über die nächsten Monate aber nur leicht verringern. Die große Unsicherheit um die Geldpolitik in den USA und in Euroland bleibe ein wichtiger Faktor für eine erhöhte Volatilität an den Devisenmärkten. (Ausgabe August/September 2019) (13.08.2019/fx/a/t)

Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken
Weitere Analysen & News mehr
05.11.2019, Raiffeisen Bank International AG
EUR/PLN: Wenig Raum für weiteren Rückgang
05.11.2019, Raiffeisen Bank International AG
EUR/GBP: Seitwärtsbewegung von 0,85 bis 0,89 erwartet
05.11.2019, Helaba
EUR/CHF: Euro notiert oberhalb der Marke von 1,10 CHF
05.11.2019, Helaba
Euro: Befreiungsschlag bleibt vorerst aus
05.11.2019, Raiffeisen Bank International AG
EUR/CHF: Worst-case-Szenarien vorerst ausgepreist

Copyright 2019 forexcheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG