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EUR/USD: Dieser Widerstand hat es in sich - Chartanalyse


07.06.2019
UBS

Zürich (www.aktiencheck.de) - Das Währungspaar EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) war bis vor wenigen Tagen in diesem Jahr noch klar in Bärenhand, wie aus der Veröffentlichung "KeyInvest DailyTrader" der UBS hervorgeht.

Es habe sogar neue Jahrestiefs auszubilden gedroht. Um die Marke bei 1,111 USD seien aber stets die Käufer auf den Plan getreten und hätten das Paar stabilisiert. In dieser Woche zeige sich, vorrangig getrieben durch einen schwächeren US-Dollar, ansteigendes Kaufinteresse. Dabei habe EUR/USD den Widerstand bei 1,127 USD überwunden und somit einen kleinen charttechnischen Boden aktiviert. Der Abwärtstrend seit Januar sei dennoch weiter intakt.


Ausblick: Ähnliche Situationen wie die aktuelle habe es in den vergangenen Monaten immer wieder gegeben. Bislang seien sämtliche Erholungsspikes im Währungspaar wieder abverkauft worden. Für die Käufer gehe es daher um viel.

Die Long-Szenarien: Auch der gestrige Kaufimpuls bei EUR/USD sei im Bereich des Widerstands bei 1,130 USD gestoppt. Dort liege nicht nur eine ausgeprägte horizontale Hürde. Bei 1,130 USD verlaufe auch der seit Januar maßgebliche Abwärtstrend. Nachdem das Devisenpaar in dieser Woche bereits zweimal an der Hürde bei 1,130 USD gescheitert sei, sollte ein Ausbruch im dritten Anlauf aus Sicht der Bullen tunlichst gelingen. Ansonsten steige die Gefahr, dass das Kaufinteresse wieder abebbe. Über 1,130 USD wären die Hochs um 1,133 USD zunächst das erste Ziel. Aus der kleinen Bodenformation errechne sich darüber hinaus ein Ziel bei 1,142 USD. Überschreite EUR/USD das Zwischenhoch bei 1,145 USD, wäre der Weg in Richtung 1,157 USD frei.

Die Short-Szenarien: Ein weiterer Abpraller am Widerstand bei 1,130 USD wäre zwar zunächst unschön, wäre über der Unterstützung bei 1,121 USD aber unbedenklich. Erst wenn auch diese Marke falle, könnte EUR/USD wieder in Richtung der Jahrestiefs um 1,111 USD ausverkauft werden. Falle schlussendlich auch die Unterstützung bei 1,111 USD, wäre die potenzielle mittelfristige Bodenbildung gescheitert. In diesem Fall müsste man weitere Verluste in Richtung 1,086/1,081 USD einkalkulieren. (07.06.2019/ac/a/m)



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