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EUR/CHF: Franken-Abwertung dürfte schleppend und volatil verlaufen


15.05.2019
DekaBank

Frankfurt a. M. (www.forexcheck.de) - Der EUR/CHF-Kurs hat sich im April von seinem Zweijahrestief im März erholt und notiert wieder knapp unter 1,14, so die Analysten der DekaBank.

Der Aufwertungsdruck auf den Franken, der als sicherer Hafen gelte, habe somit nachgelassen. Denn zum einen sei ein harter No-Deal-Brexit verhindert worden, indem die EU dem Vereinigten Königreich einen langen Brexit-Aufschub bis zum 31. Oktober gewährt habe. Zum anderen hätten gute Makro-Daten aus Euroland zu einem stärkeren Euro verholfen. Vor allem habe das Wirtschaftswachstum Eurolands im ersten Quartal die Erwartungen übertroffen. Im Ausblick würden die Analysten der DekaBank einen anhaltenden Aufschwung in Euroland und damit einen stärkeren Euro (steigender EUR/CHF-Kurs) erwarten. Erneute Zuspitzungen im Brexit-Prozess oder im Handelsstreit zwischen den USA und China bzw. Euroland könnten den Franken allerdings wieder unter Aufwertungsdruck bringen.

Charttechnik: EUR/CHF handele stabil seitwärts auf einem Niveau um 1,1400. Wochenschlusskurse oberhalb von 1,1480 würden für einen erneuten Anlauf auf die Marke von 1,1550 sprechen. Schlusskurse unterhalb von 1,1180 würden Raum für Kurse in Richtung 1,1080 schaffen.

Perspektiven: Der Schweizer Franken bleibe überwertet. Nachdem das gute wirtschaftliche Umfeld die Suche nach Sicherheit und damit die Nachfrage nach der Schweizer Währung 2018 über weite Strecken begrenzt habe, würden sich langsam erneute Sorgen am Markt einschleichen. Vor dem Hintergrund einer schwächeren Wachstumsdynamik würden Konfliktthemen wie Handelsstreitigkeiten, vereinzelte Schwellenländersorgen und EU-Spannungen verstärkt wahrgenommen, was die Suche nach Sicherheit zwischenzeitlich immer wieder befeuere. Auch das zögerliche Vorgehen der EZB bei der geldpolitischen Wende stehe einer deutlichen Abwertung des Franken gegenüber dem Euro entgegen. Zwar würden die Analysten der DekaBank langfristig eine schwächere schweizerische Währung erwarten. Die Abwertung dürfte aber schleppend und volatil verlaufen, da die Schweiz mit ihrer politischen Neutralität und der soliden Wirtschaft als sicherer Hafen gefragt bleiben werde. Eine Leitzinsanhebung dürfte in der Schweiz frühestens 2020 anstehen. (15.05.2019/fx/a/t)

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