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EUR/USD: Schwankungsarme Seitwärtsbewegung


15.05.2019
DekaBank

Frankfurt a. M. (www.forexcheck.de) - Der Euro war gegenüber dem US-Dollar im vergangenen Monat in einer schwankungsarmen Seitwärtsbewegung, so die Analysten der DekaBank.

Dabei sei der EUR/USD-Wechselkurs in einem engen Band (1,11 bis 1,13) um den Wert von 1,12 gependelt. In der letzten Aprilwoche sei der Euro zunächst auf 1,11 USD gefallen. Dies sei der niedrigste Stand gegenüber dem US-Dollar seit Sommer 2017 gewesen. Der Rückgang sei vor dem Hintergrund von überraschend guten US-Daten geschehen. Das Wachstum in den USA sei mit einem Plus von 3,2% im ersten Quartal stärker als erwartet ausgefallen. Dies habe Zinssenkungsfantasien in den USA gedämpft und den US-Dollar gestärkt. Der Euro habe sich bis zum Monatsende wieder erholt und wie Anfang April bei 1,12 gelegen. Hierbei hätten dem Euro gute Nachrichten aus Europa geholfen. Das Wachstum in Euroland habe im ersten Quartal ebenfalls die Erwartungen übertroffen.

Charttechnik: EUR/USD habe seine wichtige Unterstützung bei 1,1170/75 nach mehrmaligem Test durchbrochen. Das Halten der wichtigen Unterstützung bei 1,1115/10 und die folgende Erholung würden zu einem neutralen Grundbild führen und für einen stabilen Euro sprechen. Erst ein Überwinden des Widerstands bei 1,1450 rechtfertige einen bullishen Ausblick. Im Falle eines Bruches der Unterstützung bei 1,1175 sei ein erneuter Rücksetzer wahrscheinlich.

Perspektiven: 2018 sei ein schwieriges Jahr für den Euro gewesen. Aber mit seiner Rückkehr sei zu rechnen. Denn das Wachstumstempo in Euroland bleibe solide. Der Euroland-Arbeitsmarkt befinde sich im Bereich der Vollbeschäftigung. Darüber hinaus sei eine nachhaltige, wenngleich langsame Reflationierung im Gange. Der Euro dürfte daher Rückenwind von der EZB bekommen, der sich mit der Zeit verstärken sollte. Es sei zwar nur ein vorsichtiger Ausstieg aus der ultra-lockeren Geldpolitik zu erwarten. Dies reiche aber bereits aus, um den sehr hohen US-Zinsvorteil an den Kapitalmärkten langsam abschmelzen zu lassen. Denn die FED dürfte nur noch einen Zinsschritt machen und diesen erst 2020. Eine zinssteigernde Wirkung auf die US-Kapitalmarktzinsen, vor allem am langen Ende der Zinskurve bei den zehnjährigen US-Staatsanleihen, sei kaum noch zu erwarten. Die große Unsicherheit um die Geldpolitik in den USA und in Euroland bleibe ein wichtiger Faktor für eine erhöhte Volatilität an den Devisenmärkten. (15.05.2019/fx/a/t)

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