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EUR/USD: Ist das die Trendwende?


11.01.2019
UBS

Zürich (www.aktiencheck.de) - Das Währungspaar EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) war in den letzten Monaten von einem Rallyhoch bei 1,255 EUR bis an die zentrale Unterstützung bei 1,130 USD eingebrochen und hatte damit den mittelfristigen Aufwärtstrend des Jahres 2017 beendet, wie aus der Veröffentlichung "KeyInvest DailyTrader" der UBS hervorgeht.

Nach einem kurzen Einbruch unter die 1,130 USD-Marke seien die Bullen jedoch Mitte November auf das Parkett zurückgekommen und hätten den Wert zwischen der 1,130 USD-Marke und dem Widerstand bei 1,142 USD stabilisieren können. In der ersten Woche des neuen Jahres sei es zu einem weiteren erfolgreichen Test der 1,130 USD-Marke gekommen. Von dort sei EUR/USD direkt über eine mittelfristige Abwärtstrendlinie und den Widerstand bei 1,151 USD angesprungen. Im gestrigen Handel sei auch die 1,155 USD-Marke erreicht worden.


Ausblick: Nach den starken Verlusten der Vormonate würden sich bei EUR/USD aktuell die Anzeichen auf eine mittelfristige Erholung verdichten. Selbst eine bullishe Trendwende sei jetzt möglich.

Die Long-Szenarien: Breche das Paar auch über den Widerstand bei 1,155 USD aus, wäre ein kurzfristiges Kaufsignal aktiv, dem ein Anstieg an das Zwischenhoch bei 1,162 USD folgen dürfte. Ein Ausbruch über die Hürde könnte weiteres Aufwärtspotenzial bis 1,174 USD entfalten. Darüber wäre mittelfristig sogar ein Aufwärtsimpuls bis 1,181 USD möglich.

Die Short-Szenarien: Sollten die Bullen dagegen bereits an der 1,155 USD-Marke scheitern, käme es zu einem weiteren Test der Unterstützung bei 1,142 USD. An dieser Stelle könnte die Erholung fortgesetzt werden. Breche EUR/USD dagegen unter die Marke ein, wäre der Anstieg neutralisiert und damit ein weiterer Ausverkauf bis 1,130 USD wahrscheinlich. (11.01.2019/ac/a/m)



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