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EUR/USD: Zinsumfeld spricht weiterhin für den Greenback


12.02.2018
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Der Wechselkurs zwischen dem Euro und dem US-Dollar (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) pendelt aktuell unterhalb von 1,23 USD pro EUR, so die Analysten der Nord LB.

Das Zinsumfeld spreche offenkundig weiterhin für den Greenback. Der Renditespread zwischen 10J Staatsanleihen in Deutschland und den Vereinigten Staaten notiere momentan im Bereich von 210 BP.

Die Marktteilnehmer würden in dieser Woche noch auf die in den USA zur Veröffentlichung anstehenden Inflationsdaten warten. Auch die Zahlen zum Konsumverhalten in den Vereinigten Staaten sollten vom FX-Segment nicht aus dem Auge verloren werden. Trotz bereits erfreulicher Angaben im Vormonat dürfte ein weiterer Anstieg der Einzelhandelsumsätze in den USA vom Devisenmarkt nach Auffassung der Analysten grundsätzlich erwartet werden. Sollte es - trotz einer bereits recht ambitionierten Erwartungshaltung der Märkte - im Januar sogar noch zu positiven Überraschungen kommen, wäre dies natürlich stützend für den Greenback, da der Markt dann die US-Wachstumsprognose nach oben adjustieren müsste und sich der Handlungsdruck auf die Notenbank in Washington weiter erhöht hätte. In jedem Fall müsse das FX-Segment in den kommenden Wochen mit ganz besonderem Interesse auf den Geld- und Rentenmarkt der USA blicken. (12.02.2018/ac/a/m)

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